In einer zwischen 1642 und 1646 verfassten Schrift ereiferte sich der Prediger am Straßburger Münster Johann Conrad Dannhauer gegen den Brauch, in den Häusern Weihnachtsbäume aufzustellen: „Unter anderen Lappalien, damit man die alte Weihnachtszeit oft gut mit Gottes Wort begehet, ist auch der Weihnachts- oder Tannenbaum, den man zu hause aufrichtet, denselben mit Puppen und Zucker behängt, und ihn hernach abschüttelt und abblühen (abräumen) lässt. Seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden die Nachrichten über den Weihnachtsbaum dann häufiger. Johann Heinrich Jung-Stilling, 1740 im Nassauischen geboren, scheint eine Erinnerung an seine Kindheit zu bringen, wenn er in seinem 1793 veröffentlichten Das Heimweh vom hell erleuchtenden Lebensbaum mit vergoldeten Nüssen spricht, zu dem das Kind morgens des Christtages geführt wird.
Getreuer Hoffnung stilles Bild. O fröhlich’, seliges Entzücken! Duo schauen himmelwärts. Dem braunen, wie dem weißen Haar. Gesegnet sei du kleine Schaar! Wir treten wieder in dies Haus! Doch Gottes Segen blieb zurück! Ernst Klusen (Hrsg.): Deutsche Lieder. Ingeborg Weber-Kellermann: Das Buch der Weihnachtslieder. Wir singen die schönsten Weihnachtslieder. 151 deutsche Advents- und Weihnachtslieder. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen. Gesungen vom Doppelquartett des Berliner Lehrer-Gesang-Vereins. In: Liederprojekt von Carus-Verlag und SWR2. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen. In: Alojado Lieder-Archiv. Abgerufen am 29. Juli 2015 (Text und Noten, Melodie als midi-Datei). ↑ a b Hermann Kletke: Phantasus. Ein Kinderbuch. Carl J. Klemann, Berlin 1841, nordmanntanne S. 10-11 (Digitalisat in der Google-Buchsuche). Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen. ↑ Gerhard Blail: O du fröhliche. ↑ Theo Mang, Sunhilt Mang (Hrsg.): Der Liederquell. Die Geschichte unserer schönsten Weihnachtslieder.

Woher stammte der Brauch? Andere Menschen glauben aber, dass der Weihnachtsbaum je nach den Paradiesbaum entstanden sein könnte, der im mittelalterlichen Krippenspiel eine wichtige Bedeutung hatte. Einen ersten Hinweis auf einen Christbaum, der jedoch frei ist, gibt es in Freiburg schon anno 1419. Die lokalen Bäcker haben damals der Überlieferung zufolge einen Baum mit Früchten, Nüssen und Süßigkeiten behängt. Warum der Weihnachtsbaum zu Anfang an die Decke gehängt wurde, ist bis heute nicht gut und nicht schlecht geklärt. Einige Experten gehen davon aus, dass die Tradition dessen Brauch abgeleitet wurde, grüne Zweige in der dunklen Jahreszeit in die Wohnung zu hängen.

Alle Gäste müssen am Heiligabend dann nach der Gurke suchen. Um welche Art von Belohnung es sich dabei handelt, ist von Familie zu Familie unterschiedlich. Oft darf der Entdecker damit Auspacken der Geschenke beginnen. Manchmal bekommt er aber auch ein zusätzliches kleines Geschenk. Wer den Glasanhänger zuerst entdeckt, erhält eine Belohnung. Eine Legende erzählt, dass die Tradition im frühen 20. Jahrhundert begann. So circa Geschichte der Weihnachtsgurke gibt es mehrere Mythen. Damals hatten die Familien noch nicht genug Geld, um Pro Kind ein Geschenk auf Lager. Also erhielt nur das Kind eine Kleinigkeit, das die Gurke im Weihnachtsbaum fand.